Rasen mähen, das sollten Sie beachten

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Unser Ratgeber zum Thema Rasen mähen.

Ein gepflegter Rasen ist eine Zierde für jedes Haus und der ganze Stolz eines Gartenbesitzers. Regelmäßiges Rasen mähen ist die wichtigste, aber nicht die einzige Aufgabe, wenn der Rasen gepflegt aussehen soll.

Worauf Sie beim Rasen mähen achten sollten, welcher Mäher für welchen Rasen geeignet ist und wie Sie Ihren Rasen mit wenig Aufwand perfekt pflegen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Warum ist regelmäßiges Rasen mähen wichtig für einen gepflegten Rasen?

Ein regelmäßig zurück geschnittener Rasen wird im Laufe der Zeit immer dichter. Erst wenn die Grashalme geschnitten werden, teilen Sie sich und wachsen nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite. In einer dichten, gesunden Rasenfläche haben Wildkräuter und Blumen kaum eine Chance zu wachsen. Beim Rasen mähen mit einem Mäher sollten Sie mehrere wichtige Punkte beachten, damit Ihr Rasen so schön wird, wie Sie es sich wünschen.

Was ist die optimale Schnitthöhe beim Rasen mähen?

Achten Sie auf eine gute Schnitthöhe.

Als optimale Schnitthöhe für einen Gebrauchs- und Spielrasen gelten etwa 4 bis 5 cm. Ein reiner Zierrasen kann etwas kürzer geschnitten werden. Empfehlenswert ist es, Rasen in schattigen Bereichen des Gartens etwas länger stehenzulassen.

Hier ist eine Länge von etwa 6 Zentimetern empfehlenswert. Wenn der Rasen sehr kurz zurückgeschnitten wird, verzögert sich der Neuaustrieb und die gegebenenfalls zurückbleibenden kahlen Stellen werden schnell von Unkraut besiedelt.

Als allgemeine Faustregel für das Rasen mähen gilt, dass die Halme nur um jeweils ein Drittel der Länge gekürzt werden sollten. Falls Sie einige Zeit, beispielsweise während des Sommerurlaubs, Ihren Rasen nicht mähen können, dann sollten Sie ihn nicht sofort ganz zurückschneiden.

Hoch aufgeschossenen Rasen sollten Sie in mehreren Etappen mit einem Abstand von 2 bis 3 Tagen zurückschneiden. Ganz wichtig ist, dass Sie Ihren Rasen in den heißen Sommermonaten etwas weniger zurückschneiden. So kann der Rasen den Boden beschatten und ein zu schnelles Austrocknen des Bodens verhindern.

Was ist die beste Tageszeit zum Rasen mähen?

Bei moderaten Witterungsverhältnissen können Sie Ihren Rasen im Prinzip zu jeder Tageszeit mähen. Achten Sie dabei jedoch auf die örtlichen Bestimmungen, wann das Rasen mähen erlaubt ist.

In der Regel ist das Rasen mähen an Sonn- und Feiertagen, am frühen Morgen, spät abends sowie in der Mittagszeit nicht erlaubt. An heißen Tagen ist es empfehlenswert, den Rasen am späten Nachmittag oder frühen Abend zu mähen. Bei prallem Sonnenschein sollten Sie Ihren Rasen nicht mähen.

Wann ist Saison zum Rasen mähen?

Die Zeit des Rasen mähen’s beginnt wie die allgemeine Gartensaison im Frühjahr. Der Rasen wird je nach Witterung ab März bis in den November hinein regelmäßig gemäht.

Wenn die Außentemperaturen im März steigen beginnt der Rasen wieder zu wachsen. Vor dem ersten Schnitt sollten Sie Ihren Rasen jedoch eine Erholungszeit nach den anstrengenden Winter Monaten gönnen. Lassen Sie ihn etwas höher wachsen, als sonst im Jahr.

Im Herbst, ab etwa Mitte Oktober wird das Wachstum deutlich langsamer. Wann genau sich das Wachstum verlangsamt ist wiederum von der Witterung abhängig. Je nachdem wie warm der Herbst ist, fällt der letzte Rasenschnitt erst in den November. Beim letzten Rasen mähen werden die Halme etwas kürzer als sonst üblich Auf eine Länge von etwa zweieinhalb bis viereinhalb Zentimeter zurückgeschnitten.

Erster Rasenschnitt bei neu angelegten und ausgebesserten Rasenflächen

Einen von Grund auf neu angelegten Rasen sollten Sie zum ersten Mal mähen, wenn die Grashalme eine Höhe von etwa 10 bis 12 cm erreicht haben. Gleiches gilt, wenn Sie nach dem Winter kahle Stellen mit Grassamen ausgebessert haben. Erst ab dieser Wuchshöhe sind die Halme fest genug verwurzelt, um beim Rasen mähen nicht ausgerissen zu werden. Zudem müssen die Grashalme eine gewisse Festigkeit erreicht haben, um dem Messer des Rasenmähers genügend Widerstand entgegenzusetzen, damit sie sauber gekürzt werden können.

Welcher Mäher eignet sich für welche Rasenflächen?

Die Hersteller bieten heute für jeden Rasen den passenden Mäher an. Je nach Größe Ihrer Rasenfläche können Sie

  • Handmäher
  • Elektromäher
  • Akku-Mäher
  • Benzinrasenmäher
  • Aufsitzmäher
  • Mähroboter

einsetzen.

Handmäher für kleine Rasenflächen

Handmäher zählen zu den sogenannten Walzenmäher. Sie werden beim Rasen mähen rein mit Muskelkraft betrieben. Ein von Hand betriebener Mäher eignet sich für kleine Rasenflächen mit einer Größe von etwa 50 bis 100 Quadratmeter.

Elektromäher für kleine bis mittelgroße Rasenflächen

Elektromäher gibt es in zahlreichen verschiedenen Größen. Sie eignen sich für Rasenflächen mit einer Größe von bis zu etwa 1.000 Quadratmeter. Ihr Vorteil sind die günstigen Preise. Ihr Nachteil ist, dass sie immer an eine Steckdose angeschlossen werden müssen. Auf Rasenflächen mit Baum- oder Buschbestand ist das Nachführen des Kabels aufwendig und mitunter lästig.

Akku-Rasenmäher – umweltfreundlich und leise

Akku-Mäher werden immer beliebter und leistungsfähiger. Sie sind wendig, die Akkus halten mittlerweile sehr lange und Sie müssen kein Kabel nachführen. Akku-Rasenmäher eignen sich für kleine und mittelgroße Rasenflächen. Praktisch sind Mäher dieser Art, die mit einem zweiten Akku zum Wechseln ausgestattet sind. Mithilfe des Wechselakkus können Sie die Laufzeit verdoppeln, ohne dass der Akku zwischendurch aufgeladen werden muss.

Benzinrasenmäher – für größere Rasenflächen und Wiesen

Benzinrasenmäher eignen sich für Rasenflächen mit Baumbestand und einer Größe von bis zu etwa 2.000 Quadratmeter. Ihr Nachteil sind die Abgase und die lauten Betriebsgeräusche. Dafür sind sie oft selbstfahrend und Sie müssen beim Rasen mähe auf kein Kabel achten.

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Aufsitzmäher für sehr große Rasenflächen

Die Investition in einen sogenannten Aufsitzmäher lohnt sich ab einer Rasenfläche von mehr als 2.000 Quadratmeter Größe. Aufsitzmäher erhalten Sie mit Benzinmotor und mittlerweile auch mit Akkuantrieb. Große Rasenflächen, auch mit Bäumen oder Büschen, mähen Sie mit diesen wendigen Mähern fast mühelos.

Mähroboter – für die kontinuierliche Rasenpflege

Mähroboter können Sie auf kleinen und mittelgroßen Rasenflächen einsetzen. Sie eignen sich nicht für hochgewachsene Grasflächen. Sie werden verwendet, um gemähte Rasenflächen kurzzuhalten. Diese Mäher fahren selbstständig über den Rasen und kehren automatisch zur Ladestation zurück, wenn der Akku leer ist. Das feine Schnittgut bleibt auf dem Rasen liegen.

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Scharfe Messer – das A und O für einen gepflegten Rasen

Unabhängig davon, welchen Mäher Sie zum Rasen mähen verwenden, das Wichtigste sind scharfe Messer. Äste und kleine Steine können die Schneiden beim Rasen mähen beschädigen. Beschädigte Rasenmähermesser schneiden das Gras nicht, sondern reißen es ab.

Die ausgefransten Schnittkanten werden schnell unansehnlich. Ein scharfes Rasenmähermesser erzeugt eine glatte Schnittkante. Die Schärfe der Messer sollten Sie daher regelmäßig überprüfen und die Messer gegebenenfalls austauschen oder nachschärfen lassen.

Die richtigen Gartengeräte für saubere Rasenkanten

Mit dem Rasen mähen ist die Rasenpflege noch nicht beendet. Auch die Rasenkanten müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden, damit Ihr Rasen einen rundum gepflegten Eindruck macht. Zum Zurückschneiden des Rasens an den Rändern sind manuelle oder akkubetriebene Rasenscheren gut geeignet.

Um eine sauber geschnittene Rasenkante zu gestalten, können Sie sogenannte Rasenkantenstecher verwenden. Mit diesen Gartengeräten wird ein schmaler Streifen der Rasenfläche abgetrennt, der unter die Beet Erde gegraben wird. Mit etwas Übung kann auch ein Rasentrimmer zum Schneiden der Rasenkante verwendet werden.

Wenn Sie sich eine dauerhaft gepflegte Rasenkante wünschen, dann ist eine Raseneinfassung mit flachen Steinen eine gute Lösung. Über diese Steine können Sie beim Rasen mähen mit dem Mäher fahren, ohne befürchten zu müssen, dass die Messer beschädigt werden.

Wohin mit dem Schnittgut nach dem Rasen mähen?

Langes Schnittgut sollten Sie nach dem Rasen mähen vom Rasen entfernen. Lange Grashalme verorten nur sehr langsam und führen im Laufe der Zeit zu einer Verfilzung des Rasens.

Das Schnittgut ist jedoch kein Abfall. Sie können getrocknetes Schnittgut zum Mulchen von Blumen- und Gemüsebeeten verwenden. Gemischt mit anderen Gartenabfällen und gegebenenfalls Holzspänen wird angetrocknetes Schnittgut zu wertvollem Kompost.

Wenn Sie keinen Kompost oder Mulchmaterial benötigen, dann ist ein Mäher mit Häcksler eine sinnvolle Investition. Diese Rasenmäher häckseln das Schnittgut unmittelbar nach dem Schnitt sehr fein und verteilen es gleichmäßig auf der Rasenfläche. Das feine Schnittgut verrottet schnell und gibt die Nährstoffe wieder an den Boden ab.

Rasen düngen und wässern – darauf sollten Sie achten

Ein Rasen muss gut bewässert werden, um gesund und dicht zu wachsen.

Um saftig-grün und dicht zu wachsen, braucht Ihr Rasen verschiedene Nährstoffe in einer ausreichenden Menge. Mit jedem Rasenschnitt gehen dem Boden wichtige Nährstoffe verloren, wenn das Schnittgut nicht auf dem Rasen verbleibt.

In diesem Fall sollten Sie Ihren Rasen in der Wachstumszeit etwa alle 6 bis 8 Wochen düngen. Die erste Düngung erfolgt, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Im Oktober wird der Rasen zum letzten Mal gedüngt. Verwenden Sie nur zugelassene Dünger um die Umwelt nicht unnötig zu belasten.

In den warmen Sommermonaten sollten Sie Ihren Rasen täglich wässern, um das Austrocknen von Boden und Rasen zu vermeiden. Die beste Zeit zum Wässern ist der frühe Morgen, bevor die Sonne aufgeht. Zu dieser Tageszeit ist der Boden weitestgehend abgekühlt, sodass nur wenig Wasser verdunstet. Das Wasser dringt bis zu den Wurzeln vor und der Rasen kann im wahrsten Sinne des Wortes Kraft tanken für einen weiteren heißen Tag.

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Was hilft gegen Moos im Rasen?

Wenn Moos im Rasen wächst, kann dies verschiedene Ursachen haben. Gründe, warum sich Moos ausbreitet und im Laufe der Zeit den Rasen verdrängt, sind zum Beispiel

  • ein Nährstoffmangel, insbesondere fehlt Stickstoff
  • der Boden ist schwer und verdichtet, es bildet sich Staunässe
  • das Saatgut war für diesen Bereich nicht gut geeignet
  • der Boden ist sauer, er hat einen zu niedrigen pH-Wert
  • beim Rasen mähen wurde das Gras zu tief geschnitten
  • das Rasen mähen geschieht zu selten oder es wurde zu tief gemäht.

Moos dauerhaft entfernen

Zunächst sollten Sie den Rasen mähen und das Moos gründlich von Hand oder maschinell mit einem Vertikutierer entfernen. Mithilfe von Teststäbchen, die Sie in jedem Baumarkt für ein paar Euro erhalten, sollten Sie den pH-Wert des Bodens messen.

Ist der Boden zu sauer, hilft eine Gabe von Gartenkalk. Der Kalk erhöht den pH-Wert, sodass der Rasen wieder besser wachsen kann. Je dichter der Rasen ist, umso weniger Chancen hat Moos neu zu wachsen und sich auszubreiten.

Eisendünger jeder Art sollten Sie wegen der Gesundheitsgefahren für Menschen und Tiere nicht mehr zur Mossentfernung verwenden. Wenn die Rasenfläche zu stark verschattet ist, sollten Sie gegebenenfalls Büsche und Bäume zurückschneiden.

Bei schweren Böden mit Staunässe hilft oft nur, den Boden umzugraben und mit etwas Sand aufzulockern, sodass Regenwasser besser in tiefere Schichten ablaufen kann.